Familienpolitik als determinante weiblicher lebensverlufe ziefle andrea. Download [PDF] Familienpolitik Als Determinante Weiblicher Lebensverl Ufe Free Online 2019-03-01

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So zeigt eine Studie f√ľr Schweden, wo Gleichstellungspolitik und Frauenerwerbst√§tigkeit traditionell stark etabliert sind, und Mutterschaft und weibliche Erwerbsbeteiligung keine Gegens√§tze sind, eine vergleichsweise h√∂here Geburtenwahrscheinlichkeit unter Frauen, die erwerbst√§tig sind und √ľber ein hohes Einkommen verf√ľgen. Diese niedrige R√ľckkehrwahrscheinlichkeit auf den Arbeitsmarkt unter amerikanischen M√ľttern bleibt bis zu einem Alter des Kindes von vier ein halb Jahren weitgehend konstant und steigt erst danach wieder an. Dadurch w√ľrde einerseits besonders lange kein neues Humankapital gebildet werden und andererseits mit anwachsender Dauer der Erwerbsunterbrechung auch die Gefahr einer Humankapitalentwertung steigen. Dabei arbeiten Frauen vorrangig im √∂ffentlichen Dienst und sind auch in Skandinavien in F√ľhrungspositionen unterrepr√§sentiert Sainsbury 1999c. Gleichzeitig wurde Anfang der 1960er Jahre mit einer starken Anhebung der Steuerfreibetr√§ge f√ľr Kinder der Familienlastenausgleich insgesamt aufgewertet.

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Im Gegensatz dazu zeigen deutsche Studien, dass die berufliche Mobilit√§t in Deutschland generell eher gering ist. Sowohl f√ľr verheiratete wie auch f√ľr alleinerziehende M√ľtter sind die Vollzeiterwerbsquoten von Frauen mit √§lteren Kindern etwas h√∂her als f√ľr Frauen, die kleine Kinder im Haushalt betreuen. Da hier der verhaltens√§ndernde Einfluss ver√§nderter Rahmenbedingungen im Vordergrund des Interesses steht, werden im Folgenden vorwie- 20 2 Familienpolitik, Familiengr√ľndung und Erwerbsverl√§ufe von Frauen gend √∂konomische Theorien des Arbeitsmarkt- und Fertilit√§tsverhaltens zur Hypothesenbildung herangezogen, die Frauen und ihre Arbeitgeber als handelnde Akteure beschreiben, die auf eine Ver√§nderung von Opportunit√§ten und Restriktionen mit entsprechend ver√§ndertem Verhalten reagieren. Gerade bei Fragen der Familiengr√ľndung oder der angemessenen Betreuung der eigenen Kinder spielen Faktoren wie Werte, gesellschaftliche Normvorstellungen, Sozialisation und die eigene Biographie eine wichtige Rolle, und die empirischen Analysen werden versuchen, f√ľr diese Effekte so weit wie m√∂glich zu kontrollieren. Kern der deutschen Familienpolitik ist dabei der Familienlastenausgleich als dessen Hauptkomponente das steuerliche Ehegattensplitting sowie das Kindergeld die direkten √∂konomischen Kosten einer Familiengr√ľndung gesellschaftlich umverteilen und abmildern sollen.

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Familienpolitik als Determinante weiblicher Lebensverläufe? Ziefle Andrea

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In weiteren Analysen best√§tigt sich zudem, dass ein Anspruch auf Erziehungsurlaub positive Lohneffekte f√ľr amerikanische und britische Frauen hat Waldfogel 1997b, 1998b. Ausgehend von dieser Eingangsplatzierung im Arbeitsmarkt spielt jegliche Aneignung weiteren beruflichen Wissens in Form von Weiterbildung oder erworbenem Erfahrungswissen eine entscheidende Rolle im weiteren Verlauf der individuellen Berufskarriere. Da die Einkommensgrenzen nie an die Preisentwicklung angepasst wurden, und ab 1995 auch f√ľr den Leistungsbezug in den ersten sechs Monaten nach der Geburt eingef√ľhrt wurden, d√ľrfte der Anteil der untererfassten Eltern zudem √ľber die Zeit angestiegen sein. Lalive und Zweim√ľller 2005 ermitteln, dass jeder zus√§tzliche Monat des gesetzlichen Rechtsanspruchs auf Erziehungsurlaub die durchschnittliche Unterbrechungsdauer der Frauen um einen halben Monat verl√§ngert. Gegen√ľber den Mutterschutz- und Mutterschaftsurlaubsregelungen ist die Schutzfrist damit allerdings um zwei Monate verk√ľrzt worden, da diese urspr√ľnglich um zwei Monate √ľber die eigentliche Anspruchsdauer hinausging und damit auch die ersten Monate der Erwerbst√§tigkeit nach der R√ľckkehr auf den Arbeitsplatz abgedeckt hatte. Menschen k√∂nnen eine individuell besondere Pr√§ferenz f√ľr die Zeit im Arbeitsmarkt oder f√ľr die Zeitverwendung au√üerhalb des Arbeitsmarktes haben.

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Familienpolitik als Determinante weiblicher Lebensverläufe?: Eine Evaluation der Reformen des gesetzlichen Erziehungsurlaubs und ihrer Auswirkungen auf weibliche Familien

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Au√üerdem wird analysiert, welchen Einfluss dies auf die Planung einer Familiengr√ľndung beziehungsweise Familienerweiterung hat. Andere Studien zeigen auch, dass Frauen h√§ufiger als M√§nner eine Erwerbst√§tigkeit aus famili√§ren Verpflichtungen k√ľndigen Keith und McWilliams 1995. Mabuse f√ľr einen anderen Blick auf die Gesundheits- und Sozialpolitik. Durch die Einf√ľhrung eines Erziehungsurlaubs sollte also die Wahrscheinlichkeit steigen, dass M√ľtter ihre Erwerbskarriere f√ľr die Zeit des gesetzlichen Erziehungsurlaubs unterbrechen, w√§hrend gleichzeitig durch den Bestandsschutz des Arbeitsverh√§ltnisses die Kontinuit√§t der Erwerbsbeteiligung im Lebensverlauf insgesamt zunimmt. Ungef√§hr 90 Prozent dieser Kosten werden von den Gemeinden getragen, die Elternbeitr√§ge fallen in Deutschland hingegen eher gering aus und decken nur ungef√§hr 10-20 Prozent der Unterhaltskosten. Eine weitere amerikanische Studie von Budig und England 2001 best√§tigt diese Ergebnisse und ermittelt f√ľr j√ľngere Geburtskohorten eine sieben prozentige Lohnreduktion f√ľr jedes Kind.

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Insgesamt erzielen M√ľtter jedoch auch im weiteren Lebensverlauf dass Lohnniveau einer kinderlosen Frau nicht mehr, sondern bleiben auch im deutschen Arbeitsmarkt dauerhaft hinter deren Karriereentwicklung zur√ľck. Zur Auswirkung des gesetzlichen Erziehungsurlaubs auf den Karriereverlauf von Frauen in Deutschland gibt es bislang dagegen kaum empirische Studien. Gleichzeitig l√§sst sich eine Reihe von Faktoren benennen, welche die H√∂he des individuellen Anspruchslohns bestimmen. In diesem Fall k√∂nnen in Abh√§ngigkeit von der weiteren Karriereentwicklung drei Szenarien unterschieden werden. Angesichts der Belastung f√ľr Frauen durch die Doppelfunktion in Beruf und Familie nennt bereits der dritte Familienbericht Sachverst√§ndigenkommission der Bundesregierung 1979 aus dem Jahr 1979 zwei wesentliche gesellschaftspolitische Ma√ünahmenb√ľndel, die zur Entlastung beitragen k√∂nnten. Erwerbsquote in Prozent Abbildung 3. Familienpolitik Als Determinante Weiblicher Lebensverlufe Ziefle Andrea can be very useful guide, and familienpolitik als determinante weiblicher lebensverlufe ziefle andrea play an important role in your products.

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Familienpolitik als Determinante weiblicher Lebensverläufe?

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Wie unten ausf√ľhrlicher dargestellt, unterbricht gerade in Deutschland der √ľberwiegende Teil von M√ľttern die eigene Erwerbskarriere nach der Geburt eines Kindes ganz oder zeitweise, um dadurch die Kleinkindbetreuung sicherzustellen. Klein und Lauterbach 1994; Klein und Braun 1995 in zwei Studien f√ľr Deutschland, dass die Wahrscheinlichkeit einer 2. Dementsprechend findet bereits eine sehr fr√ľhe amerikanische Studie von Dalto 1989 , die auf Querschnittsdaten aus dem Jahr 1977 basiert, positive Effekte des Anspruchs auf Erziehungsurlaub auf die weitere Karriereentwicklung von Frauen. Im Unterschied zu diesem traditionellen Modell sehen die beiden anderen Vereinbarkeitsmodelle explizit ein zeitliches Nebeneinander von Beruf und Familie f√ľr M√§nner und Frauen vor. In allen Kohorten, f√ľr die hier empirische Daten vorliegen, ist die Erwerbsbeteiligung junger Frauen vergleichsweise √§hnlich hoch; die Erwerbsquote unter 20-24 j√§hrigen Frauen betr√§gt beispielsweise durchg√§ngig 60 Prozent und mehr.

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Gem√§√ü der Humankapitaltheorie tr√§gt der Arbeitnehmer die Kosten des Erwerbs von allgemeinem Humankapital normalerweise alleine, da sich durch den allgemeinen Charakter der Ausbildung seine Produktivit√§t und damit auch sein erzielbares Einkommen in allen Firmen erh√∂ht, und sich dadurch f√ľr den Arbeitgeber die Gefahr einer Abwanderung des so weitergebildeten Arbeitnehmers vergr√∂√üert. Dass die Altersgruppen der potentiellen Eltern in Deutschland gleichzeitig am st√§rksten von atypischen Besch√§ftigungen betroffen sind, wird als problematisch erachtet. Andererseits wird spezifisches Humankapital auch in informeller Weise direkt am Arbeitsplatz erworben, etwa weil mit zunehmender Berufserfahrung, beziehungsweise Firmenzugeh√∂rigkeit die T√§tigkeit routinierter ausgef√ľhrt werden kann oder weil Kollegen und Vorgesetzte den Arbeitnehmer systematisch in die Betriebsabl√§ufe einweisen Mincer 1958. In Deutschland f√§llt die Verantwortung der Errichtung und Finanzierung von Kinderbetreuungseinrichtungen in den Zust√§ndigkeitsbereich der Kommunen vgl. Dabei zeigt sich dass vor allem die Frauen in Deutschland ihre Erwerbst√§tigkeit nach der Geburt von Kindern unabh√§ngig von ihrem Bildungsstand besonders lange unterbrechen und auch besonders h√§ufig auf Teilzeitarbeitspl√§tze zur√ľckkehren. Besch√§ftigte sollen und k√∂nnen sich mit ihrer ganzen Person und Erfahrung in. Die H√∂he des Erziehungsgeldes wurde zwischen seiner Einf√ľhrung im Jahr 1986 und der Einf√ľhrung des Elterngelds im Jahr 2007 allerdings nicht ver√§ndert.

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Familienpolitik als Determinante weiblicher Lebensverläufe?: Eine Evaluation der Reformen des gesetzlichen Erziehungsurlaubs und ihrer Auswirkungen auf weibliche Familien

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Ein letzter Faktor, der den Wert der nicht im Arbeitsmarkt verbrachten Zeit determiniert, ist die H√∂he anderer Einkommensquellen, die unabh√§ngig von der eigenen Erwerbsbeteiligung verf√ľgbar sind. Das Besch√§ftigungsverbot wurde zudem auf sechs Wochen vor und sechs Wochen nach einer Geburt ausgeweitet. Dabei unterscheidet sich die Wirkung direkter Transferzahlungen wie etwa das Kindergeld nicht wesentlich von der Wirkung indirekter Subventionen in Form von Steuerfreibetr√§gen. Das Besch√§ftigungsverbot nach der Geburt galt jedoch weiterhin verpflichtend und wurde um einen K√ľndigungsschutz in diesem Zeitraum erweitert, der eine K√ľndigung wegen einer Schwangerschaft oder Geburt verhindern sollte. Im folgenden Kapitel werden dazu die theoretischen Erwartungen der Studie in Bezug auf Ver√§nderungen der Erwerbsbeteiligung, der Karriereverl√§ufe sowie des fertilen Verhaltens von Frauen nach Einf√ľhrung eines Erziehungsurlaubs entwickelt.

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